Donnerstag, 1. März 2012

Pa|ra|sit, der ...


Aktuell ist Politik ein bisschen so, wie ein... Verkehrsunfall. Auch wenn man sich bemüht es nicht zu tun - man glotzt irgendwie doch hin. Und auch wenn man keine Ahnung hat (was passiert ist)... man hat sofort eine Meinung.

So geht’s zumindest mir, wenn ich das Treiben unseres scheidenden Bundesparasit... präsidenten und seines Umfelds dieser Tage beobachte. Ich habe keine Ahnung, welche Gesetze/Vorschriften/Umstände in Sachen Ehrensold für den einst so farblosen BP (k)eine Rolle spielen und ob man politische Themen miteinander vergleichen sollte oder nicht. Muss ich auch nicht.

Mir geht der sachliche Blick ein bisschen Flöten, wenn unser Oberkasper monetär den Hals nicht vollkriegt - dem Moralapostel der Nation aber durchaus die juristische Richtigkeit seines moralisch falschen Handelns ausreicht. Hmmm....

Die Relationen zwischen „Fußvolk“ (zuweilen auch „Stimmvieh“ genannt) und Nieten in Nadelstreifen sind erstaunlich. Lotti Huber hebt einen Leergutbon auf und kriegt echte Probleme. ´s Wülffchen hat ein Ermittlungsverfahren an der Backe - und kriegt Geschenke. Es ist schade, dass das Stimmvieh sich das Demonstrieren hat abgewöhnen lassen. Na ja und die, die den Zwergenaufstand probten wurden von S21-Wasserwerfern vom Platz geblasen. So ist alles wieder gut, hier in Waltons Mountain...

By the way! Hoffentlich reicht die Kohle Mr. Shameless wenigstens für ein anständiges Hotelzimmer. Nicht das er wieder seine Freunde anpumpen muss. Das wäre ja peinlich...

Dienstag, 17. Januar 2012

Grillen im Januar - und der singende Baum

Zwei Dinge machen meine Woche zu einer guten Woche. Erstens: Ich werde am Samstag mit lieben Freunden grillen. Im Januar. Ein wenig scary ist es schon - aber witzig! Vor einem Jahr wühlten wir uns durch geradezu ekelhaft viel Schnee! Zu dieser Zeit waren Rollifahrer mehr oder weniger in der Wohnung verhaftet und Omis mussten mehrmals einkaufen rennen weil Hackenporsche nur bedingt schneekompatibel sind...

Zweitens: Der Samstagabend ist nicht weniger spannend und witzig, denn mein Weg führt mich ins Kino. Nachdem ich eine Art "Making of" von "Ziemlich beste Freunde" sah MUSS ich in diesen Film gehen! Die Story ist nicht nur "nach einer wahren Begebenheit" verfilmt sondern auch an sich potenziell genial.

Hier der Trailer:


Nun... ich bin gespannt!

Freitag, 13. Januar 2012

Polit-Theater - BILD dir deine Meinung!!

So. Ich habe jetzt einige Wochen lang immer mal wieder die Berichterstattung um unseren Bundespräsidenten verfolgt und befinde mich noch immer in einem Zustand der Emotionslosigkeit.

Finde ich irgendwas falsch an dem was er getan hat? Weiß nicht. Klug mag es nicht gewesen sein aber "falsch"... *zweifelt*.

Was mich viel eher - wenn auch unangenehm - berührt ist die Erkenntnis, dass das Wort "SCHLAGzeile" momentan eine andere Bedeutung haben kann. Was mich anpiept sind Aussagen irgendwelcher Politkasper, die die Moral des Bundespräsidenten anzweifeln und daraus "das für die Bürger so unglaubliche" stricken.

Heute las ich doch echt, wir ("die Bürger") seien so schockiert, weil wir zu unserem Präsidenten aufschauen wollen (und momentan ist das ja gerade schwierig).

Ich persönlich habe nicht das Bedürfnis zu einem Politiker aufzuschauen. Egal ob Christian Wulff oder Mama Merkel.

Solche Ansagen implizieren ja irgendwie, diese "Spezies" wäre aufschauenswerter als andere und mit Erwartungen an besondere Moral behaftet. Wenn man nun bedenkt, dass in Gesprächen über Politiker meist deren Affärchen, Fehlerchen, merkwürdige Entscheidungen oder andere negativ betitelte Dinge das Thema sind frage ich mich echt, ob die uns ("die Bürger") wirklich sehen.

Wenn sie über uns sprechen sind wir "die Bürger" (welch höflich-distanzierte Wortwahl). Wenn wir um einen Bahnhof zanken sind wir "Wutbürger".

Übrigens befürchtete der mir unbekannte Politiker eine Politikverdrossenheit und Misstrauen aufgrund von Wulffs Verhalten bei uns ("den Bürgern"). Na ganz ehrlich... DARAN wirds bestimmt liegen...
Übrigens...


Montag, 2. Januar 2012

Neue Aufgaben

Nach einigen Monaten Blog-Abstinenz wirds Zeit für ein paar neue Zeilen - meine kaum messbaren Blogbesucher werden das bestätigen...

By the way... von "guten Vorsätzen" halte ich persönlich nichts, denn warum man ausgerechnet nach dem Jahreswechsel etwas schaffen sollte, was vorher nicht so richtig klappte (dick werden, dünn werden, Nichtraucher werden etc.) hab ich irgendwie nie kapiert.

Dennoch habe ich fürs Jahr 2012 etwas neues angeleiert, was mir schon vor drei Jahren im Kopf herumspukte. Im November wandte ich mich an das DRK und klingelte eifrig mit meinem Ehrenamtsglöckchen. Ich gestehe - ich liebe mein Vorstandsamt bei Vinco heiß und innig und auch die Aufgaben sind meist recht umfänglich... aber es darf trotzdem ruhig "ein bisschen mehr sein". Also hockte ich mich Mitte Dezember mit einer kleinen Gruppe Interessenten in einen stylisch-weißen Übungsraum und ließ mir was über die "SEG-SAN" erzählen. Nebenbei... ich war noch nie irgendwo neu und die älteste in der Rookie-Runde *whatthef...*!

Soweit ich verstanden habe handelt es sich also um die "Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst" als spezielle Einheit des Katastrophenschutzes. So meints jedenfalls Freund Google in Tateinheit mit Wikipedia. Am Mittwoch beginnt nun die Ausbildung und ich bin massiv gespannt, was da abläuft! Ich werte schon die Ankündigung von "Dienstsport" als positives Zeichen nach den letzten arg verfressenen Wochen mit Weihnachten & Co.

Das vom DRK geforderte polizeiliche Führungszeugnis - in meinem Fall glatt verwaist - hat mich neulich mal drüber nachdenken lassen, dass ich vielleicht ein etwas langweiliger junger Mensch bin... Und weil mir das Jahr 2013 den 3. runden Geburtstag schenkt finde ich, das eine oder andere Kavaliersdelikt habe ich echt verpasst. Nichts kriminelles wie Diebstahl oder so - irgendwas cooles! Wie einem Polizisten, der eine unangemeldete Gegendemo gegen eine angemeldete Rechtendemo auflösen will aufs Visier spucken oder mich zu EHEC-Zeiten an einen Baum ketten und "Ich liebe spanische Gurken" schreien bis es Ruhestörung ist. Schade. Verpasste Chancen sind immer irgendwie schade.

Na gut - vielleicht kriege ich vor der großen 3 noch was gebacken... Erstmal frische ich aber meine Erste Hilfe-Kenntnisse auf und lerne gleich noch was dazu. Der eine oder andere Blogpost wird dabei sicherlich auch abfallen.

In diesem Sinne - allen Spähern und Schmulern ein gesundes neues Jahr! :-)

Dienstag, 27. September 2011

Facebook

Ich habe heute mal ein Experiment gewagt und mein Facebookprofil - viel mehr meine Pinwand - mal kritisch unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis war... spannend. Mir fiel auf, wieviel Facebook schon jetzt auf meiner Pinwand verrät. Das sind alles nicht unbedingt Dinge, die ich persönlich panisch als "unbedingt schützenswert" betrachte - aber es lässt sich zu einer (ggf. verdrehten) Ahnung zusammenwursteln, was für ein Mensch das da wohl ist.

Ich habe das versuchsweise mal getan. Und je nach persönlicher Einstellung des Lesers könnte ich entweder als normal bis langweilig oder aber auch distanziert bis arrogant durchgehen...

Schauen wir mal...

  • ich habe hin und wieder - zeitweise gar täglich - den Drang nach zuweilen fragwürdigen Weisheiten und öffne eine Glücksnuss. Manchmal ergeben sich kurze "Gespräche" mit meinen Kontakten darüber - aber meistens ist dieses Nussding eigentlich eine fruchtlose Handlung. So ähnlich wie bei Katzen, die unerreichbare Beute begaffen und in der Luft herumfuchteln...
Ich hoffe, mein Hang zu Ironie und z. T. Sarkasmus wird mir verziehen... :)

  • Mir "gefallen" in Summe mehr Seiten/Kommentare oder sonstiges, die einen sozialen/medizinischen/ehrenamtlichen Hintergrund haben. Ab und an eine Zeitung und 1-2 Lokalitäten. Das widerspricht der "arroganten" Theorie ein bisschen - aber irgendwie auch nicht, weil ja Licht und Schatten irgendwie zusammengehören. Hmmm...
  • Wenn ich mal meinen derzeitigen Standort öffentlich mache, dann bin ich entweder auf einem Bikertreff (obwohl ich kein Biker bin) oder auch SEHR gern in einer Wein- und Kunsthandlung. Dort trinke ich meinen Kaffee. Kaffee. In Verbindung mit 1-2 Statusmeldungen, die gemütlichen Weingenuss verkündeten ist der Besuch der Wein- und Kunsthandlung u. U. aus fremder Sicht... "missinterpretationsfähig"...
  • Ab und an beteilige ich mich an diesen scheinbar beliebten "Aufforderungen via Statusmeldung". Die sind stets ein bisschen komisch formuliert, obwohl die Kernaussage/Aufforderung gut und wichtig sind. Meist wird beklagt, dass "90% der Menschen" sich für irgendwas "nicht interessieren" aber man hofft "meine Freunde tun es". Nun... oftmals kennt man eigentlich 90% der Menschen in seiner Kontaktliste nicht gut und/oder lange genug, um solche moralischen Watschn zu verteilen... ob da die eigentliche Aussage wirklich zur Geltung kommt??
  • Kommentare klingen in der Situation, in der man sie formuliert, nicht halb so dämlich/grenzwertig/langweilig, wie wenn man sie später nochmal liest...
  • So sehr ich mich auch bemühe es nicht zu tun... manchmal "rutsche" ich in den geschriebenen Slang, den ich eigentlich nicht so mag ("weißte", "haste", "find"). Im Kontext betrachtet mag das korrekt als "aus Spaß bewusst so geschrieben" verstanden werden. Überflogene Kommentare wirken dann aber schon irgendwie wie das Geschriebs einer "bildungsfernen" jungen Frau...?!
  • Warum fand ich es wichtig, der Welt mitzuteilen das ich von Automarke A auf Automarke B umsteige?
  • Mit Blick auf die Uhrzeiten mancher Posts habe ich nicht nur gefühlt sondern tatsächlich zuweilen Schlafschwierigkeiten.

So. vermutlich könnte ich noch eine ganze Weile so weitermachen aber das, was ich so festgestellt habe reicht, um mich zu fragen: Haben wir wirklich noch in der Hand, welches Fremdbild wir im Web so abgeben (wollen)? Bezogen auf aktive Accounts natürlich!

Obwohl ich bisher durchaus Fürsprecher in Sachen Facebook war, fühlt sich die kommende Timeline - überhaupt das neue Facebook-Konzept - nicht sonderlich erstrebenswert an. Ich werde mir das mal genau anschauen und u. U. die Facebook-FLUCHT antreten und mich zur "1.0-Dame" mit ausschließlich Offline-Sozialkontakten "zurückentwickeln".

:-)

Dienstag, 2. August 2011

BIC... Support! :)

Heute muss ich einmal eine Lanze für das Business and Innovation Centre brechen. Dort findet in diesem Jahr unser 4. Patienten- und Angehörigen-Forum statt.

Es ist wirklich rührend, wie sehr alle Beteiligten dort um eine gute Vorbereitung bemüht sind und von der Geschäftsleitung bis zum "Hausmeister" die Unterstützung erfolgt. Ich denke, alle beteiligten Akteure des Hauses stehen dem Zweck unseres Vereins und dieser Veranstaltung sehr positiv gegenüber, was deutlich zu spüren ist. Da ich dienstlich bereits einige Male mit dem BIC zu tun hatte wusste ich, dass alle dort sehr professionell unterwegs sind, was ein großes Plus ist, da die recht dezentrale Lage u. U. hinderlich sein kann. Dennoch war es die absolut richtige Entscheidung, uns mit dem Forum dorthin zu begeben - gerade wenn eine große Veranstaltung von sehr wenigen Leuten (aktuell organisieren vereinsseitig drei "Aktive" das Event) gestemmt werden soll, da ist die Unterstützung des BIC natürlich prima!

Das mag nach Loblied klingen - das ist es auch. Ich schüttele so manches Mal den Kopf über tendenziell negatives Gesabbel mancher Frankfurter über Frankfurt, das allerlei Schlechtigkeiten beinhaltet und positives ausklammert. Sicher läuft so einiges nicht optimal - wo ist es denn anders?? - aber ich persönlich bin es leid, dass weniger klagende Wortmeldungen mit ein bisschen Pech machtvoll in den märkischen Sand gestampft werden. Es tut durchaus auch manchmal gut, sich Gedanken darum zu machen, was einfach funktioniert. Mit ein bisschen Glück probieren es die städtischen Berufsnörgler, die mit Wonne bei der MOZ online im Rahmen der Kommentare auf Gott und die Welt schimpfen, einfach mal aus? Sofern sie es noch nicht verlernt haben auch kleine positive Dinge anzuerkennen. Das wäre doch mal was anderes, als so manche rhetorisch, moralisch und leider auch intellektuell fragwürdige Keule zu schwingen...

Dienstag, 12. Juli 2011

Tabuthema? Nope!

Ohne näher auf Details einzugehen oder mich in komplizierten Vorgeschichten zu ergehen habe ich heute etwas sehr lehrreiches erlebt.

Heute hat sich das so angstbehaftete Thema TOD für mich ganz persönlich endgültig "enttabuisiert". Daran ist nichts grausames, nichts furchtbares, nichts unglaublich schmerzhaftes. Es passiert einfach. Egal wie offensichtlich ein gewisser Schmerz beim Gehenden ist... es ist etwas erschreckend normales.

Sonntag, 1. Mai 2011

"Neue Welt"...

Heute hatte ich erstmals das Vergnügen, auf zwei Rädern durch Ostbrandenburg chauffiert zu werden. In sehr angenehmer Begleitung ging es zum Biker-Treffen nach Wendisch-Rietz. Soooo viele Motorräder aller Klassen sieht man selten - und man hört auch selten so viel Leder knarzen. Dank meiner Biker-Eltern konnte auch ich mich in stilechte Klamotten hüllen (ich nehme an, die sind so schwer damit man nicht abhebt) und erhielt noch ein paar Tipps, wie man sich auf dem Sozius (nennt man das so?) verhalten sollte.

Die große Ausfahrt war glaube ich ein ganz gelungener "Einstieg" in diese angenehm lockere Welt. Das Wir-Gefühl war deutlich zu spüren und es war angenehm zu beobachten, dass dort Respekt herrscht ungeachtet des anzunehmenden Standes. Der junge "Bengel" (nett gemeint), der mit seinem Mopped gut mithielt und sich über die 70 geschafften km/h so herzlich freute erhielt ehrliche Respektsbekundungen von Kawasaki & Co.

Zwar muss sich mein Hintern an diese Form der Fortbewegung echt erst gewöhnen (erst jetzt weiß ich, wie grausam unsere Straßen tatsächlich beschaffen sind), aber mit ein bisschen Glück klappt das. Ich freue mich schon auf den nächsten Tripp.

In diesem Sinne... >>an dieser Stelle könnte Ihre Werbung stehen << (gibt es typische Biker-Grüße? Sind mir jedenfalls nicht bekannt!)

Montag, 4. April 2011

Once more, with Feeling

Mir fehlt in letzter Zeit etwas die Muße, hier regelmäßig(er) meinen Alltag zu sezieren.

Aber Vinco-Neuigkeiten sollen dennoch auch hier nicht fehlen.

Wie schon im November letzten Jahres nehmen wir demnächst noch einmal Anlauf, und behandeln das Thema "Kosmetik bei und nach Krebs". Der letzte Abend war wirklich super und ich hoffe, dass es auch dieses Mal so entspannt und erfreulich zugeht, wie zuletzt.

Hier gehts zur Termininfo samt Ortsangabe.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Morgen wirds dann mal konkret

Morgen nun startet der erste Baustein des Basisseminars Psychoonkologie. Der Einstieg läuft mal ganz soft ab - von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr gehts erstmal um organisatorisches und der Tag endet mit einem Erfahrungsbericht einer Patientin. Darauf bin ich schon gespannt.

Am Samstag dann wirds so richtig fachlich...

- Psychoonkologische Diagnostik
- Psychologische und psychosomatische Konzepte der Onkogenese (*angstkriegt*)
- Krankheitsverarbeitung und -bewältigung
- Konzentrative Entspannung (hier gabs schon telefonisch den Hinweis eine Decke und warme Socken mitzubringen... uiuiui)
- Betreuung bei körperbildverändernden Kopf-Halschirurgischen Eingriffen
- Portversorgung und Psyche
- und zum Abschluss eine Führung durchs St-Josefs-Krankenhaus Potsdam

Viiiiiel Information! Das wird bestimmt sehr interessant - ich hoffe nur, dass ich (so als völlig fachfremde) da mitkomme.

Auf jeden Fall bin ich - wie man so schön sagt "scharf auf das Zeug"! :)

Sonntag, 2. Januar 2011

Sklaven der Technik - Wutproben gratis!!

Obwohl ich der Generation angehöre, die die Freuden der Technik zu schätzen weiß und in 90% der Fälle intuitiv weiß wie diese funktioniert... bin ich ratlos.

Seit MONATEN versuche ich verzweifelt, in der Kontakt- und Beratungsstelle für telefonische Erreichbarkeit und Surfgenuss zu sorgen. Zunächst versprach uns O2, dass das alles ganz einfach geht. Wie kann man sich doch irren. Voice over IP ist eine ganz feine Sache nehme ich an - wenn sie dann mal funktioniert. Bei uns war das jedenfalls nicht der Fall. Also ab zum pönken T! Feine Sache! Ein ISDN-Anschluss mit DSL sollte es sein, da wir eben "ein bisschen mehr" benötigen. Angeblich ist das gaaaar kein Problem mit der vorhandenen Hardware. Da wir uns eine Fritzbox leisteten glaubte ich diese Versprechen des Telekomikers im örtlichen T-Punkt gerne. So eine Fritzbox ist nämlich schon wirklich eine feine Geschichte.

By the way... Auch das pönke T hat so seine Schwierigkeiten mit Terminen und vor allem KUNDENinformation - das wissen wir jetzt auch. Egal - am 31.12. zwischen 8 und 10 Uhr wollte mal ein Techniker vorbeischauen.

Ich arme Socke plante umständlich die Anreise von Neuberesinchen bis zum Klinikum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da mein Auto im Schnee verschwunden war. Mein Dank übrigens an die SVF - es ist toll, wenn die Bahn, die man unbedingt erwischen muss um pünktlich zu sein einfach mal 5 Minuten FRÜHER abzockelt. Da konnte ich rennen und winken wie ich wollte... Sehr ärgerlich. Der nette Taxifahrer hats aber dann doch noch pünktlich geschafft.

Was ich nun aber wirklich überhaupt nicht mehr verstanden habe war die Erklärung des T-Menschen, dass unsere vorhandene Technik "wahrscheinlich mit ISDN nicht funktioniert". Der folgende Monolog war mir echt zu hoch - irgendwas mit Adern und Steckerbelegung und "RJ45". Bewaffnet mit all diesen Reizwörtern schlug ich mich zu MediMax durch und hoffte auf Verständnis dieser Hieroglyphen. Der nette junge Mann verstand ein bisschen, fand aber das geht auch anders - und überschüttete mich wieder mit technischen Details und Erklärungen, die ich nicht bestellt hatte aber dennoch serviert bekam. Er gab mir zwei Kabel mit, die ich mal versuchen sollte (war nun auch ein Schuss in den Ofen) und bat um Rückkehr im Falle von Plan B. Ich hoffe er hat Plan B noch denn ich habe bereits beim Satz "wahrscheinlich mit ISDN nicht funktioniert" aufgehört verstehen zu wollen.

Da stehe ich nun... mit einem ISDN-Anschluss und analogen Endgeräten, die miteinander nicht so richtig können, einer Mordswut im Bauch, keiner Idee für die Lösung des Problems und sechs Telefonnummern. Klasse.

Man kann mit seinem iPhone vom Urlaub aus die Heizung daheim rauf und runter stellen, das Licht einschalten und was weiß ich noch alles. Das geht. Aber Telefon A und B und ein Faxgerät an die Fritzbox stöpseln und einfach telefonieren - so ohne Name-vergessen-Wandler oder die Anschaffung von ISDN-Geräten... DAS geht scheinbar nicht...

Dienstag, 21. Dezember 2010

"CSI FFO" - Special Victims

Heute nun kam mein Typisierungsset der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) mit der Post. Beim Anblick der Wattestäbchen hatte ich so meine Assoziationen und sah Horacio plötzlich vor meinem geistigen Auge, wie er seinem Kollegen bei der Abstrichnahme zusieht und irgendwas cooles sagt wie: "Wenn Ihre DNS mit der am Tatort gefundenen übereinstimmt, dann wird Ihr zukünftiger Lebensraum verdammt eng *grins*". 


Also voooorsichtig ausgepackt...





Mantramäßig murmeln "nicht auf die Watte tatschen nicht auf die Watte tatschen..."!

Erstmal gucken...






Etwas verschämt herumsabbern für den guten Zweck, festpappen und... personalisieren (na ja - in diesem Fall bin ich gern erstmal nur eine Nummer).



Ich persönlich hoffe nun, dass ich entgegen der statistischen Wahrscheinlichkeit bald einen "Treffer" lande und einem Leukämiepatienten aus seiner ebenfalls verdammt "engen" Situation heraushelfen kann.
In jedem Fall ist die DKMS unterstützenswert! Von dort gab es gleich (clever!) noch ein weiteres Set für jemanden, der die Dringlichkeit erkennt und auch aktiv werden will. Das werde ich mir mal in die Handtasche packen und im richtigen Moment hervorzaubern - wann auch immer der sein mag...